JustAnotherPen, Tinte
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Tintentest – Diamine Bilberry

Allgemeines:

Eine Tinte wie ein Blaubeermuffin….

Hersteller:

Diamine ist ein englischer Tintenhersteller aus Liverpool. Bei Diamine werden Tinten nach alten Rezepturen in vielen verschiedenen Farben hergestellt, ich denke Diamine bietet eine der größten Farbauswahlen zu einem sehr sehr vernünftigen Preis an.

Gebinde:

Alle Diamine Tinten gibt es in der Standardgröße von 80ml und in einer Probiergröße von 30ml. Diamine hat einen ganz besonderen Flakon, daran kann man auch erkennen, unter welchem Namen diese Tinte noch verkauft wird (z.B. fertigt Diamine auch die Tinten für den englischen Hersteller Conway Steward).

Preis auf 100ml:

Im Internet kostet ein 80ml Flacon 9,90€, was einem Preis von 12,38€ / 100ml entspricht. Dies finde ich sehr fair wenn man die gute Tintenqualität berücksichtigt.

Mit den 30ml Probiergroßen, die um die 4€ kosten, kann man sich für einen wirklich überschaubaren Betrag eine bunte Farbpalette zusammenstellen. Die Vielfalt der Farben ist ein weiterer Pluspunkt und kann hier bewundert werden.

Testfüller:

Lamy 2000 – B Feder

Bilder der Tinte:

Diamine Bilberry Einleitung

Diamine Bilberry Einleitung

Diamine Bilberry Testkarte Vorderseite

Diamine Bilberry Testkarte Vorderseite

Diamine Bilberry Testkarte Rückseite

Diamine Bilberry Testkarte Rückseite

Diamine Bilberry Testkarte Fließtext

Diamine Bilberry Testkarte Fließtext

Vergleichsfarbe:

Diamine Saphire Blue

Diamine Denim

Diamine Damson

Sonstiges und Besonderheiten:

Vielleicht ist die Bilberry ja der erste Schritt in die “Welt der Farben” für alle Königsblau Nutzer?

Mein Fazit:

Auch die Bilberry hat die typischen Eigenschaften der Diamine Tinten: Satte Farbe, guter Tintenfluss, gutes Preis- und Leistungsverhältniss aber auch: Nicht wasserfest, kein Shading. Diamine schafft es immer wieder die Farben der Natur sehr gut zu kopieren. Dieses Blau erinnert wirklich an das satte und dunkle Blau von Blaubeeren und damit muss ich sagen: Guter Job Diamine! Spannend ist das Blau allerdings nicht, und deshalb lößt die Farbe auch keine Jubelstürme aus. Bilberry ist aber auf jeden Fall eine Alternative für alle Königsblau-Benutzer um sich in die Welt der Farbtinten vorzutasten 🙂

weitere Tests im Internet:

Fountainpennetwork

Pocketblond

Pens and Freaks

 

5 Kommentare

  1. Thomas PAF sagt

    Hallo Michael. Vielen Dank für die Vorstellung. Ich mag die Bilberry vom Farbton recht gerne. Der Tintenfluß ist enorm. Die Sättigung auch. Mit der Zeit (Verdunstung) wird sie aber auch klebriger und braucht auch, um ausgepült zu werden. Das klebt alles im Halter, kann man gut in einem Demonstrator sehen. So viele Tinten dieser Farbschattierung gibt es aber nicht. Dennoch gilt für viele Diamines (z. B. für die Denim in hohem Maße): Sie laufen nicht so randscharf, sondern eher breiter und somit auch matschiger.

    Etwas weniger Sättigung wurde manchen Diamines gut tun. Bei der Racing Green von Rolf Thiel geht es ja auch.

    Manche beklagen mangelhafte Wischfestigkeit bei der Bilberry.

    VG Thomas

  2. Thomas PAF erwähnt, dass Diamines nicht so scharf laufen – das habe ich auch woanders gelesen, habe das Problem jedoch noch nicht selbst erlebt, obwohl ich Diamine schon seit vielen Jahren verwende. Interessanterweise gibt es Tinten von anderen Herstellern, von denen man manchmal liest sie würden einen scharfen Rand produzieren aber bei mir saugen sich diese Tinten ins Papier und wirken sehr verwaschen.

    Bilberry und auch Sapphire gefallen mir sehr, bei manchen sehr nassen Füllern verdünne ich sie jedoch ein bisschen, damit sie nicht zu dunkel wirken.

  3. Just Me sagt

    Hallo Thomas,

    das kann ich alles bestätigen, die Randschärfe wäre mir nicht aufgefallen, da persönlich keinen Wert darauf lege, aber ich glaube das hängt auch viel vom verwendeten Papier mit ab, oder?

    LG Michael

  4. Just Me sagt

    Hallo Matthias,
    mit was verdünnst Du die Tinte denn? Pures Wasser oder wie ich in amerikanischen Foren gelesen habe mit Amoniak?

    LG Michael

  5. Hallo Michael,

    ich verdünne mit normalem Wasser (wenn ich destilliertes Wasser hätte, würde ich das nehmen). Das mache ich aber nur bei Füllern die sehr feucht schreiben, oder bei Füllern bei denen die Tinte sehr schnell verdunstet (Noodler). Ich bin dabei auch immer vorsichtig, damit ich keinen Schimmel bekomme… Von Verdünnung mit Ammoniak habe ich noch nicht gehört, dazu muss ich mal nach weiteren Informationen suchen (auch wenn ich nicht glaube, dass ich so verdünnen will).

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