Füller, JustAnotherPen
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Pilot Capless

Pilot Capless

Hersteller:

Der Hersteller dieses Füllers ist die japanische Firma Pilot. Gegründet wurde die Firma 1918 von Prof. Namiki, welcher der Firma auch ihren ursprünglichen Namen “Namiki” gegeben hat. Auch heute noch werden unter diesem Namen die edleren Editionsmodelle von Pilot vertrieben.Pilot Capless

Design:

Das Design des Füllers hat mich sofort fasziniert: Ich finde der Capless ist die gelungenste Version eines Füllers mit einem “Kugelschreibermechanismus”. Für mich ist der Ansatz des Clips an den Korpus besonders gelungen, denn er stört überhaupt nicht beim Schreiben. Die Anmutung des Füllers an sich erinnert mich aber eher an ein Design aus den 80er Jahren, Pilot bleibt sich dabei aber treu und macht hier keine Experimente frei nach dem Motto: “Never touch a running system.”

Füllmechanismus:

Der Füller wird mit den Standardpatronen von Pilot oder mit einem Konverter betankt.

Feder:

Wie bei japanischen Füllern üblich, sind die Federn feiner als die europäischen Federn. Die Federn gibt es in den Breiten F, M und B. Der Tintenfluss der Feder ist gut und reichlich und die Feder erinnert mich von der Härte eher an eine Stahlfeder, als an eine Goldfeder.

Besonderheiten:

Da der Capless oder Vanishing Point, wie er in den USA genannt wird, schon lange vertrieben wird, gibt es ihn in vielen Varianten. Die Beschläge sind dabei entweder golden oder silber, den Corpus gibt es in soliden Farben oder -wie bei meinem Modell- in einer Art Carbon Optik.. Jedes Jahr wird außerdem eine limitierte Sonderedition auf den Markt gebracht.

Bürotest:

Es gibt keinen besseren Füller für den Einsatz im Büro: Die Kappe fällt weg und man erregt regelmäßig Aufsehen, wenn das Gegenüber merkt, dass man mit einem Füller schreibt und nicht mit einem Kugelschreiber. Ansonsten ist der Capless genauso unproblematisch zu benutzen wie ein Kugelschreiber: Einfach aufklicken und losschreiben und danach die Feder versenken und ran an die Hemdtasche. Im besten Sinne: Japanisch unaufgeregt.

Mein Fazit:

Ich habe schon viel über den Füller gehört und gelesen, bevor ich zu meinem Capless gekommen bin. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass der Füller so gut und so unproblematisch in der Anwendung ist, wie ich es empfunden habe. Hier zeigt sich die lange Erfahrung von Pilot und letztendlich auch der japanische Sinn für Qualität und kontinuierliche Verbesserung. Ich hatte zuerst auch einen Lamy Dialog 3 in Händen, da ich die Federn von Lamy sehr gerne mag, aber bei dem Pilot Capless ist das ganze Konzept deutlich besser und alltagstauglicher umgesetzt. Beim Dialog hatte ich z.B. große Probleme mit dem Clip,ich empfand ihn einfach als störend, beim Capless gibt es zwei halbrunde Ausbuchtungen, welche die Finger gut aufnehmen. Hier zeigt sich einfach die jahrelange Erfahrung.

Bezugsquelle und Preis:

Den Pilot Capless kann man inzwischen bei vielen Händlern in Deutschland kaufen. Ich empfinde die Preise im Vergleich zu dem Ursprungspreis in Japan aber als sehr “ambitioniert”, ich muss aber auch sagen: Der Füller ist jeden Cent davon wert.

Martiniauctions

Amazon

Pilotpenshop

 

andere Tests im Netz:

Penexchange

Youtube

Penaddict

Fountainpennetwork

 

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