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Macarons Tipps: Trial & Error

Diese kleinen süßen, bunten Leckereien! Wir lieben sie! Es hat viel Mühe gebraucht heraus zu finden wie man sie auch zu Hause hinbekommen kann und ich möchte für Euch heute meine Erfahrungen aufschreiben. Dann wird vielleicht auch klar warum ein Macaron auch nicht so günstig ist, wenn man sie beim Konditor kauft.

Macarons sind teuer, weil

… hochwertige Zutaten verarbeitet werden. Mandeln sind die Hauptzutat und realtiv teuer. Aromen ebenso.
… der Arbeitsaufwand und Arbeitszeit sehr intensiv sind.
… das Klima einen Einfluss auf das Backergebnis hat. Deswegen gibt es viel Aussschuß, der produziert wird.

Was braucht man zum Macaron-Backen?

Backpapier oder Silpat Backmatten
Backbleche
Einwegspritzbeutel
Rundtülle no. 8
tolle Lebensmittelfarben: ich mag Pasten am liebsten
eine gute Beziehung zu seinem Backofen
Geduld und Durchhaltevermögen

Macaron Kniffe & Tricks

Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben.

Keine Angst vor der „Macaronage“: d.h. man entfernt durch das Unterheben der trockenen Zutaten wieder etwas Luft aus dem aufgeschlgenen Eischnee
Zutaten unterheben bis die Masse zäh vom Spachtel oder Löffel fällt.

Die Macarons gleichmäßig in Form und Größe auf ein Backblech mit dem Spritzbeutel dressieren (aufspritzen). Dabei genug Platz lassen. Dann haben alle eine gleiche Backzeit.

Die möglichen Luftbläschen aus den Macarons befördern, indem man das Backblech von unten mit der Hand abklopft oder von oben auf die Handfläche vorsichtig fallen lässt.

Die Trockenzeit: Die Macarons müssen mindestens 20 Minuten bei Zimmertemperatur trocknen. Bei schwül-warmen Wetter sind die Macarons ziemlich schwer herzustellen. Hier dann die Trockenzeit verlängern. Aber bitte auch nicht zu lange trocknen, dann bekommen die Macarons später Risse beim Backen.

Der Backofen und Backsetting: Gebacken wird in einem gut vorgeheizten Ofen bei 160°C, Ober-Unterhitze. Das Blech wird in in den untersten Einschub gegeben. In meinem Backofen benötigen kleine Macarons (5 Mark Stück groß) ca. 15-17 Minuten.

Am besten nur ein Blech zur Zeit backen.

Jetzt gibt’s noch eini paar Bilder:

Meine kleinen lila Macarons haben Risse bekommen. Hier war die Trocknungszeit zu kurz. Ich habe die Luftbläschen nicht gut genug ausgeschlagen…oder beides…

Macarons Tipps

Schokoladen Macarons als Dekoration für eine Schokoladen Torte. Sie sind wirklich schön geworden. Happy Dance in the kitchen 🙂

Auf den Bildern unten sieht man schön ein Qualitätsmerkmal, das „Füsschen“ oder „pied“. So nennt man den kleinen rauen Rand der Macarons.

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Diese Gefrierbeutel-Clips sind super, damit die Masse während der Wartezeit nicht aus dem Spritzbeutel quillt.

Die türkiesen Macarons waren die ersten, die ich in unserer neuen Küche in unserer neuen Wohnung versucht habe. Der Ofen ist ziemlich alt aber ich finde das Ergebnis kann sich für’s erste Mal sehen lassen. Ich hatte auch viel Ausschuß; konnte nur kein Bildchen machen, weil Naschkatze Michael sich schon darum „gekümmert“ hat 🙂

Ich finde den goldenen Streifen sehr chic. Ein toller extra Deko-Kick.

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Hugo Macarons vom letzten Sommer 🙂

Hugo Macarons Hugo Macarons

5 Kommentare

    • Christine sagt

      Danke Jas! Nach den Farben habe ich auch lange gesucht. Es sind LM Pasten. LG!

  1. Hm, wie lecker das aussieht! Ich liebe Macarons, aber habe mich noch nie selbst dran versucht! Danke für die Tipps und tollen Rezepte, die werden ausprobiert!

    Liebe Grüße Jessy von Kleidermädchen

    • Christine sagt

      Hi Jessy! Sag Bescheid, wenn Du sie ausprobiert hat! Viel Spass beim Kochen & Backen! LG, Christine

  2. Pingback: Mal wieder Macarons... #CakeFriday - genussgeeks

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