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Helles Sauerteigbrot backen – Fougasse backen

Fougasse backen Sauerteig genussgeeks

Wie ihr vielleicht aus anderen Blogposts schon wisst, bin ich gerade dabei fleißig Brot zu backen. Ich wurde durch einen netten Kollegen zum Brot backen gebracht und es macht mir richtig viel Spaß! Zu Ostern habe ich ein paar Sauerteigbrote gebacken und verschenkt. Bei dieser Backsession habe ich auch ein besonders hübsches Brot ausprobiert. Es sieht nicht nur hübsch aus, sondern hat auch noch einen wohlklingenenden französischen Namen: Fougasse.

Wie sich bei der Recherche herausgestellt hat, haben französische Bäcker die Fougasse als Backprobe gebacken, um zu prüfen, ob der Ofen schon heiß genug ist. Die Ergebnisse dieses Tests haben dann die Bäckergesellen als Brotzeit von ihrem Meister erhalten. Also eine win-win-Situation 🙂 der Name Fougasse lässt sich zudem noch von „in Asche gebacken“ ableiten. Klingt auch spannend.

Normalerweise wird eine Fougasse aus einem Hefeteig hergestellt. Ich habe mich beim Durchstöbern von einem Backbuch in das Brot verguckt. Für meine Variante habe ich einen hellen Sauerteig genommen, weil ich sowieso am Brot backen war. Man kann die Fougasse auch sehr schön mit Oliven, Kräutern, Kapern, getrockneten Tomaten und vielen anderen Leckereien veredeln. Ich habe eine sehr einfache Variante gebacken, die trotzdem super lecker geschmeckt hat.

Sauerteig selber machen genussgeeks

Fougasse – der Teig

Man kann diesen Sauerteig auch wunderbar für ein Sauerteigbrot verwenden (ein Brot = ein Rezept). Unten kannst Du ein Bild von der Variante sehen. Für weiter Tipps zum Brotbacken klicke einfach auf das nächste Bild.

550 g Weizenmehl Type 405
350 g lauwarmes Wasser
60 g Sauerteigstarter (hier ein Link wie Du Sauerteig selber ansetzen kannst)
15 g Salz

Mehl für die Arbeitsplatte
Pizzastein, wenn vorhanden
Backpapier
Teigkarte

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Genussgeeks Sauerteig Brot Fougasse backen

Alle Zutaten werden mit einer Küchenmaschine zu einem homogenen Teig geknetet und dann abgedeckt. Der Teig ruht in einer Rührschüssel für 20 – 24 Stunden bei Zimmertemperatur. Er wird dabei sein Volumen vergrößern. Zwischendurch kann man den Teich alle 8 Stunden aus der Schüssel nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsplatte falten. Hierzu einfach eine Teigecke in die Mitte falten. Dabei den Teig im Kreis bearbeiten , so dass man 4-6 mal den Teig einschlägt. Er ist dann sehr prall und rund. Die eingeschlagene Luft macht ihn sehr locker.

Backofen und Pizzastein bei 250°C vorheizen. Den Pizzastein mit Backpapier einschlagen, falls gewünscht.

Je nach gewünschter Größe kann man den Teig in 6-8 Portionen teilen und vorsichtig mit der Hand einen Fladen formen. Diesen mit der Teigkarte einschneiden. Dabei die Schnitte nicht zu klein wählen; sie werden sich sonst wieder verschließen, wenn der Teig geht. Ich habe zusätzlich die Äste noch etwas verzwirbelt.

Fougasse backen - genussgeeks

 

Fougasse backen - genussgeeks

Am besten backt und formt man die Fougasse parallel. Während eine Fougasse für 10-12 Minuten im Ofen ausgebacken wird, kann man sich dem Kneten und Formgeben der nächsten wenden.

Die Brotäste der Fougasse eignen sich hervorragend für Antipasti und leckeren Dips. Ich habe sie zu Hummus und Baba Ganoush gemacht. Es hat herrlich geschmeckt. Die Gäste fanden es toll sich einen Ast abzureißen und zu dippen.

Fougasse backen - genussgeeks

 

Fougasse backen - genussgeeks

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