JustAnotherPen, Papier
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Die kleine Luxusdinge: Papier von Rhodia

Auf der amerikanischen Website der französischen Papierherstellers „Rhodia“ bin ich auf eine nette kleine Geschichte aufmerksam geworden:

About 7 or 8 years ago, I was selling my handmade jewelry at an outdoor art festival and had been set up next to a woman selling soap. I remember how the gentle winds would pick up and carry the scent of her soaps past my booth. Peppermint, lemon verbena, lavender – she only used natural essential oils in a vegetable based soap that she hand milled. To me, they smelled so fresh and wonderful but I just couldn’t see spending $3 for a single bar of soap – that’s only for rich people, right?But I could at least go over and take a closer whiff… (That’s what she’d say to people – “Feel free to take a whiff.”) And there it was: Peppermint/Tea Tree/Lemon Verbena. It was the most wonderful combination I’d ever known. I think I bought 4 bars for $10 and that was it – I was forever hooked on fancy soap. To this day, I go out of my way to buy either local handmade soaps or ones from the health food store by either Dr. Bonner’s or Pre de Provence. It might cost me a bit more than an 8-pack of Dove or Ivory, but it’s a small luxury that I don’t mind paying extra for because I like the way I feel when using it.
(Quelle: rhodiadrive.com)

Darauf hin habe ich mir natürlich auch gleich einige Versionen der Rhodias‘ bestellt, denn ich habe bisher wirklich nur wunderbares darüber gehört und wenn ich die Clairfontaine anschaue, dann kann ich mir in etwas vorstellen, wie gute dies Rhodia-Papiere sein müssen.

Für mich ist dieser kleine Luxus im Alltag auch der Grund, warum ich mit Füller und nicht mit Kugelschreiber unterwegs bin: Es fühlt sich einfach besser an, wenn ich mit Tinte über schönes Papier streiche. Ich liebe es, verschiedenen Farben zu benutzen und ich liebe es auch verschiedene Füller zu haben, von einfachen Schulfüllern bis hin zu den „großen Namen“ des Geschäfts. Je nach Tageslaune und Verfassung wähle ich eine Tinte und einen Füller aus.

Ich habe auch begonnen, Briefe an Firmen und Behörden nicht mehr am PC zu schreiben, obwohl dies oft einfacher wäre, sondern ich gönne mir den „kleinen Luxus“ des Alltags und schreibe den Brief auf einem echten Papier und scanne das Schreiben dann ein. Diese zusätzliche Investition an Zeit, das ist der Luxus, den ich mir erlaube. Vielleicht denken die dann: „Der arme Kerl kann sich keinen Rechner leisten!“ aber vielleicht landet das Schreiben auch auf dem Tisch von einem Sachbearbeiter, der sich über meine handgeschriebenen Zeilen auch freuen kann.

Image: FreeDigitalPhotos.net

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