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Was ist so besonders an „clean eating“ ?

clean eating genussgeeks

Hashtag: # cleaneating

31.214.254. Das ist die Anzahl wie oft Clean Eating auf Instagram benutzt wird. Schuldig! Ich mache das auch und statte meine Bilder mit #cleaneating #clean #cleaneats aus. Aber was genau ist eigentlich damit gemeint?

Clean Eating ist nichts Neues.  Aber „gesunde, vollwertige, regionale Ernährung“ klingt einfach nicht so sexy 😉 Ich finde es aber sehr gut, dass sich viele Menschen mehr Gedanken um ihre Ernährung machen und versuchen bewusster Entscheidungen zu treffen, die mit Lebensmitteln und gesunder Ernährung zu tun haben. Und nicht nur das: weiter gedacht kann clean eating auch gut für die Umwelt und unsere Ressourcen sein. Wobei ich mich heute mehr auf die Ernährung beschränke. Dieses Thema ist sooooo riesig und breit, da knn dieser Artikel nur an der Oberfläche kratzen. Wenn ihr Lust auf mehr Info oder Fragen habt, meldet euch einfach bei mir (Insta @genussgeeks oder mehr Info zu mir gibt’s unten :-))

clean eating – Gesunde Ernährung ist nicht einfach, oder doch?!

Ich kann hier nur für mich sprechen. Ich kenne mich beim Thema Ernährung sehr gut aus. Ich habe eine drei-jährige Ausbildung zur Diätassistentin gemacht und danach ein Studium Lebensmitteltechnologie, Ernährungungswissenschaft und Hygienetechnik drangehängt.

Ist dadurch für mich persönlich (gesunde) Ernährung einfach? – Nein, auf keinen Fall. Ich habe zwar das Handwerkzeug aber trotzdem fordert mich gesunde Ernährung und die richtige Entscheidung für oder gegen bestimmte Lebensmittel genauso täglich heraus. Ich esse für mein Leben gerne, arbeite jeden Tag mit tollem Essen und darf für meinen Beruf auch noch zusätzlich weltweit kochen und backen…in meinem Alltag immer die richtige Entscheidung zu treffen fällt mir nicht leicht, aber ich tue mein Bestes und meistens habe ich auch recht viel Spass dabei.

Und genau das wollte ich eigentlich sagen: gesunde Ernährung muss nicht mit dem erhobenen Zeigefinger geschehen und man darf kein schlechtes Gewissen haben, wenn man mal eine Entscheidung gegen den Salat mit Putenfleisch und für den Burger trifft.

One day at a time  – Jeden Tag bewusst Entscheidungen zu treffen hilft langfristig durchzuhalten. Sich einzureden, dass man nie wieder Currywurst mit Pommes essen wird, ist einfach unrealistisch. Und so wird es auch mit „clean eating“ sein, an manchen Tag entscheidet man sich für die unverarbeiteten Produkte und kocht selbst und an anderen eben für einen Linsensalat vom Scoom am Hauptbahnhof oder die Tiefkühlpizza; das ist vollkommen ok!

Ist in Deinem Essen genug Sonne?

Im Flugzeug habe ich einen Film über Ernährung und Gewichtsreduktion angeschaut. Der Journalist, der in dem Film seine persönliche Gesundheitsreise beschrieb, hat sich immer bei seinem Essen die Frage gestellt „Wie viel Sonne ist in meinem Esssen drin?“ Aus einer Schale mit frischen unbehandelten Erdbeeren scheint uns die Sonne praktisch entgegen. Keine Zusatzstoffe, um sie haltbarer zu machen etc. In einem Schokoriegel oder Limonade ist keine Sonne: zugesetzter raffinierter Zucker, nichts Natürliches, Konservierungsstoffe, Farbstoffe etc. Ich glaube ihr versteht in welche Richtung der Gedanke geht.

Lebensmittel mit niedrigem Verarbeitungsgrad

Ich bin kein Apostel gegen Convenience Produkte aus dem Supermarkt. Manche Produkte machen Sinn; aber viele auch eben nicht! Hier eine Liste von Ideen von „sauberen“ Speisen, die ohne viel Aufwand selbst hergestellt werden können:

  • Salatdressing: Fertigdressings sind Kalorienbomben aus „leeren Kalorien“, und Inhaltstoffen, mit denen unser Körper nichts wirklich sinnvolles anfangen kann. Ein Dressing ist schnell selbst hergestellt. Z.B. eine kleine Hand voll Cashewnüsse, eine Knoblauchzehe, 50 ml Wasser, Salz, Pfeffer, wenn ihr habt Käuter aus dem Topf/ oder Garten, Zitrone, etwas Misopaste mit einem Pürierstab mixen. Voila!
  • ein Pizzateig ist schnell selbstgemacht, ausgerollt und mit frischen Lebensmitteln belegt
  • Joghurt! Fruchtjoghurt aus dem Supermarkt ist eine (raffinierte) Zuckerbombe. Wir kaufen Naturjoghurt und pimpen ihn nach Belieben mit anderen Zutaten, die wir sowieso daheim haben. z.b. Nussmuß, frischem Obst, oder Honig von den Familienbienen clean eating genussgeeks
Auf in die Küche – kochen ist nicht schwer

Wenn man Spass am Kochen hat, fällt einem das „clean eating“ wahrscheinlich etwas leichter, weil man gerne Zeit in der Küche verbringt. Es wäre nicht fair zu behaupten, dass es kein Mehraufwand ist, wenn man auf das eine oder andere Fertigprodukt verzichtet. Für mich ist es aber einfach viel schöner, wenn ich etwas selbst gemacht habe, als eben schnell einen Tetrapack aufzureißen und eine fertige Béchamelsauce auf meine Lasagne zu kippen. Und Übung macht den Meister!

Ran an die Topf und los geht’s! Wenn ihr Fragen zu bestimmtem Rezepten oder so habt, könnt ihr mir gerne Löcher in den Bauch fragen!clean eating genussgeeks

Frische Lebensmittel aus der Region/Saison

Wenn es geht versuchen wir bei uns Produkte dann zu kaufen, wenn sie Saison haben. Es gibt bei uns dann Spargel und Erdbeeren, wenn diese in Deutschland Saison haben und nicht zu Weihnachten.

Bei bestimmten Produkten, die wir gerne mögen, die aber leider nicht in unseren Gefilden wachsen, wird es dann schon schwierig und hier gebe ich zu, dass eine Avocado oder Papaya auch ab und zu im Einkaufswagen landet. Ich habe für unseren Haushalt die Entscheidung getroffen, dass es ok ist, wenn wir 80/20 hinbekommen. Solange ich z.B. regionales Brot und Brötchen unserer Bäckerei kaufe, die noch ihr eigenes Korn mahlt (und nicht teurer ist, wie Industriebäcker), kann ich auch ab und zu eine Avocado kaufen.clean eating genussgeeks

Alternativen finden

Dieser Punkt deckt sich etwas mit dem Ersten. Seid offen für Alternativen. Manchmal ist es vielleicht besser sich sein Lebensmittel aus einzelnen Komponenten selbst zusammen zu stellen. Das machen wir z.B. mit Müsli. Ich kaufe unterschiedliche Basismüsli ohne Zuckerzusätze (gibts z. B. auch beim ALDI, not sponsored) dazu unterschiedliche Nüsse, eine Auswahl an Trockenfrüchten, eine ganz hochprozentige gute Schokolade, Sonneblumenkerne, Leinsamen, Chia und schon kann sich morgens jeder sein Müsli machen, auf das er/sie Bock hat!

Bei Nudeln kaufe ich nur noch Vollkornnudeln und keine Produkte aus hellem Weizenmehl. Hierbei habe ich ein besseres Gefühl. Vollkornnudeln haben mehr Ballaststoffe, machen mich länger satt und mir perönlich schmecken sie auch wirklich sehr gut. Win, win!

Genug trinken

Bei clean eating geht es nicht nur im das Essen – natürlich auch um was Flüssiges! Trinkt genug gesunde Flüssigkeit wie zum Beispiel Wasser, Schorlen, Tee. Wenn ihr eure Ernährung mehr in die vollwert Richtung orientiert steigt automatisch der Ballaststoffgehalt eurer Nahrung. Daher solltet ihr ohnehin ausreichend trinken, damit die Ballaststoffe in eurem Körper ihr gute Wirkung entfalten können.

Lust auf frischen Saft? – Ich liebe unseren Entsafter! Zum Sonntagsfrühstück einen frischen Saft aus Möhren, Äpfeln, Ingwer und Co gefällig? Geht wirklich super schnell und man kann seiner Kreativität freien Lauf lassen.clean eating genussgeeks

Gesunde Snacks im Haus haben

Michael und ich naschen gerne. Schoki und Co haben wir jetzt aber schon eine ganze Weile nicht mehr im Haus, außer wir bekommen etwas als Gastgeschenk. Wir naschen gerne Nüsse aller Art, Obst (frisch oder getrocknet) oder einen Naturjoghurt mit etwas Honig oder so.clean eating genussgeeks

Convenience ist nicht verboten!

Für mich sind Fertigprodukte nicht verboten. Für mich ist wichtig, dass Fertigprodukte qualitativ hochwertig sind, wenn ich mich für sie entscheide.

Ein Fertigprodukt, dass ich immer im Haus habe, sind zum Beispiel Konserven von Hülsenfrüchten wie Kichererbsen. Hier nehme ich lieber die Kichererbse aus den Konserve und verarbeite sie selbst weiter, als dass ich einen fertigen Hummus kaufe, der wiederum zuviel Salz, Konservierungsstoffe und wahrscheinlich nicht so hochwertige Fette enthält. Jeder muss diese Entscheidung individuell für sich treffen.

Linsensalat genussgeeks


Wer ich Christine?

Christine genussgeeksIch bin die eine Hälfte der genussgeeks. genussgeeks ist der Blog meines Freundes Michael und mir. Bei mir dreht sich alles um Essen, meine große Leidenschaft – nicht nur privat sondern auch beruflich – Reisen und die schönen Dinge des Lebens. Michael freut sich natürlich über leckeres Essen, aber seine Leidenschaft sind Schreibgeräte und Papier.

Auf Instagram und Facebook nehme ich euch mit auf meine täglichen Abenteuer – mal hier in Bayern aber auch auf meine Reisen als kulinarischer Weltenbummler.

 

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